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STAR WARS ist für 12jährige – Die Sequels auch?

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Dieses Thema enthält 2 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Volker vor 2 Wochen, 3 Tagen.

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    Ben
    Keymaster
    • Heimatplanet: Tatooine
    • Fraktion: Schmuggler

    Aufgrund eines Beitrags von @krisch kam ich auf folgende Gedanken:

    George (Lucas) sagte eins selbst in verschiedenen Interviews, dass STAR WARS ein Film für Kinder gewesen sei und das träfe ebenfalls auf manch andere, in der Kritik stehende Filme, zu. Ich glaube, dieses Argument trat erstmals im Kontext der Kritik an den Prequels auf und ich kann es auch bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Zum Release von Ep I war ich 16, pubertär und irgendwie nicht besonders empfänglich für die kindliche Begeisterung, die der Film in mir auslösen wollte. Mit dem Alter kam die Milde und mittlerweile akzeptiere ich die Prequels (wie wohl viele) als immens wichtige und auch bezaubernde Werke im SW-Film-Universum.

    Kommen wir zu den Sequels…

    Im Rahmen des Podcasts bin ich ja immer wieder als jemand aufgetreten, der durchaus nicht nur Hass mit den Werken aus der Disney-Ära verbindet. Insbesondere ist dies natürlich auf die aktuellen Filme der Skywalker-Saga bezogen. Von dieser Meinung weiche ich zwar, je nach Stimmung, ab – aber eine Frage stellt sich mir doch:

    Welches Kind würde sich wohl von einem Film wie „Episode VIII – Die Letzten Jedi“ ansprechen lassen? Ich hatte das Glück, in meiner Kindheit mit Episode IV einsteigen zu können, aber durch das Feedback im Rahmen des Podcasts und durch persönlich vorgetragene Erzählungen weiß ich, dass man als Kind den Erstkontakt zu STAR WARS häufig durch Zufälle hat. Mal ist es eine Folge „The Clone Wars“, mal ist es eine TV-Ausstrahlung irgendeines Saga-Films. Ich glaube (ohne es mit absoluter Gewissheit sagen zu können), dass mich seinerzeit „Das Imperium Schlägt Zurück“ vermutlich ähnlich in seinen Bann geschlagen hätte, wie „Eine Neue Hoffnung“. Zum einen, weil der Film den Betrachter auf ähnliche Weise in eine ihm unbekannte Welt wirft, wie es sein Vorgänger tut, zum Anderen, weil er nur begrenzt auf die vorangegangen Ereignisse Bezug nimmt. Zumindest wird auch ohne die Geschehnisse aus Episode IV relativ schnell deutlich, in was für einer Art Handlung wir uns hier befinden. Das Gleiche möchte ich über Episode VI behaupten, selbst wenn es den Abschluss einer Trilogie darstellt.

    Natürlich steht über allem die Frage im Raum: Wie zugänglich muss ein Film, der Teil einer Reihe ist, sein, um mögliche Späteinsteiger einzufangen? Wie relevant ist dies in einer Zeit, in der geneigte Zuschauer ohnehin alle vorangegangenen Teile einer Reihe schauen könnten? An wen richtet sich STAR WARS heute und an wen SOLLTE es sich vielleicht richten? Wir lieben die Filme noch immer, sind doch aller Wahrscheinlichkeit keine 12 Jahre alt mehr. Ist es ein Gefühl, dass wir seit unserer Kindheit mit uns herumtragen oder finden wir auch als Erwachsene etwas in STAR WARS, dass uns (vielleicht nun auf andere Weise) berührt?

    Erzählerisch macht es natürlich auf lange Sicht Sinn, nicht jedem Quereinsteiger mit jedem Film das ganze Universum erklären zu müssen – aber die Faszination sollte doch jeder Film vielleicht vermitteln können…oder nicht? Vielleicht nicht, wenn es wirklich um Story, deren Progression und ein gefestigtes Fandom geht. Mich interessiert, was Ihr auch heute noch an STAR WARS abseits von reiner Nostalgie schätzt! Also, los, diskutiert!

    • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Wochen, 4 Tagen von  Ben.
    • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Wochen, 4 Tagen von  Ben.
    #449
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    Krisch
    Teilnehmer
    • Heimatplanet: Erde, rechts hinten
    • Fraktion: Alte Republik

    Bo Shuda!

    Für mich hat Krieg der Sterne (STAR WARS) eine Tür aufgestoßsen durch die ich als sieben Jähriger begeistert gegangen bin. Inzwischen habe ich mich, in den Welten die sich hinter der Tür aufgetan haben, verloren.
    Die Tür zur Rückkehr findet sich nicht mehr 🙂 (Anmerkung: Auch wenn DISNEY sich Mühe gibt mir den AUSGANG zu zeigen, z.B. mit „The Last Jedi“ …).

    Als Pen&Paper Rollenspieler schöpfe ich aus dem Ideen-Brunnen den George Lucas (und andere) für mich bereitstellen. Ein Quell vieler schöner und spannender Geschichten und (Spiel-) Stunden.

    #529
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    Volker
    Teilnehmer
    • Heimatplanet: Equestria
    • Fraktion: Sith

    Ist ja schon lange her, aber Die Rückkehr der Jedi-Ritter hat den Rest meiner Jugend und meine Fantasy maßgeblich beeinflusst. Dieser Hype konnte erst 2000 von Der Herr der Ringe gebrochen werden. Jetzt existieren beide (wie schreibt man Fränscheis) nebeneinander her. Das MCU hat jetzt aber auch etwas großes geschaffen, ob man es nun hasst oder auch nicht, und das wird mir erst jetzt klar, wo ich das hier tippe.

    Meine Jungs haben natürlich all das auch mit der (… Muttermilch? …) Erziehung ihres Vaters aufgesogen. Beide sind eher bei den Prequels angesiedelt, besonders in Verbindung mit Clone Wars. Meine Tochter steht tatsächlich auf den alten … Kram! Leia und Chewey sind ihre Helden, sogar in Das Erwachen der Macht ist Grandma Leia immer noch eine Heldin für die Kleine.

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